Wer regelmäßig mit der Windows-Eingabeaufforderung arbeitet, kennt das Problem: Nach einigen Tests und Befehlen stellt man fest, dass bestimmte Kommandos auch auf anderen Rechnern benötigt werden. Die gute Nachricht: Die Eingabehistorie lässt sich ganz einfach auslesen und speichern.
Windows bietet dafür den Befehl doskey. Mit der Option /history werden alle bisher in der aktuellen Eingabeaufforderung eingegebenen Befehle ausgegeben.
doskey /history
Besonders praktisch ist die Kombination mit einer Ausgabeumleitung. So können die Befehle direkt in eine Textdatei geschrieben und bei Bedarf später angepasst werden:
doskey /history > eingaben.txt
Die Datei eingaben.txt enthält anschließend die komplette Befehlshistorie der aktuellen Sitzung und kann beispielsweise als Dokumentation oder Vorlage für weitere Arbeiten dienen.
Wer die Befehle später direkt ausführen möchte, kann die Datei auch als Batch-Datei (.bat) speichern. Dadurch entsteht ein kleines Skript, das per Doppelklick oder aus der Kommandozeile gestartet werden kann.
Fazit
Mit doskey /history lassen sich einmal erstellte Befehlsfolgen schnell sichern, dokumentieren und auf andere Systeme übertragen. Das spart Zeit, vermeidet Tippfehler und erleichtert die Wiederverwendung häufiger Kommandozeilenbefehle erheblich.
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