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Sonntag, 4. Januar 2026

Open-Source-KI: LLaMA von Meta ist nicht Open Source!

LLaMA wird von Meta unter einer modifizierten MIT-Lizenz veröffentlicht, die kommerzielle Nutzung erlaubt, aber mit starken Einschränkungen:

  • Kein uneingeschränkter Zugang: Der Quellcode ist verfügbar, aber der Zugriff auf die Modellgewichte ist nur nach Genehmigung durch Meta möglich.
  • Nutzungsbedingungen: Meta verbietet die Nutzung für bestimmte Anwendungen (z. B. militärische Zwecke, Hate Speech) und verlangt die Einhaltung ihrer Richtlinien.

Nach der Open Source Initiative (OSI) muss echte Open-Source-Software zum Beispiel die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Freie Weitergabe: Jeder darf die Software weitergeben.
  • Quellcode verfügbar: Der Quellcode muss offen zugänglich sein.
  • Keine Diskriminierung: Keine Einschränkung von Personen, Gruppen oder Einsatzgebieten.

LLaMA ist nicht im klassischen Sinne Open Source, sondern ein eingeschränkt verfügbares Modell mit kontrolliertem Zugang. Meta nutzt hier den Begriff „Open Source“ hier eher im Marketing-Sinne.

Eine Alternative ist OLMo, ein Sprachmodell des Allen Institute for AI (Ai2). Es hebt sich durch radikale Transparenz und Offenheit von vielen anderen KI-Modellen ab. Oder auch Apertus als das erste große, vollständig offene und mehrsprachige Sprachmodell (LLM) aus der Schweiz.

Weitere Infos erhält man unter:
Open-Source-KI-Definition (OSAID)

 

Sonntag, 23. Juni 2024

Meta - Widerspruch gegen das Trainieren der eigenen KI (Facebook und Instagram)

Ab dem 26. Juni 2024 will Meta (Facebook, Instagram) öffentlich zugängliche Daten (Posts / Kommentare / Bilder usw. von Usern) die über die angebotenen Produkte und Services geteilt werden zum Trainieren der eigenen KI verwenden.

Hintergrund

Den Einsatz generativer KI beschreibt Meta z.B. unter https://www.facebook.com/privacy/genai.

Aktuell verzichtet Meta in Europa noch auf die Verwendung von Nutzerdaten für sein KI-Training, ich empfehle hier aber dennoch sicherheitshalber einen Widerspruch!

Über die folgenden Formulare, kann man "Einspruch einlegen"


Hinweis: Die Formulare werden nur angezeigt, wenn man eingeloggt ist. Ein Widerspruch ist rechtlich gesehen nicht an eine Form gebunden! Daher kann man auch per E-Mail widersprechen.

Samstag, 29. August 2020

DSGVO - Was sind personenbezogene Daten?

Personenbezogenen Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare Person beziehen.

Beispiele für personenbezogene Daten:

Bankdaten

  • Kreditkarte, Kontonummer, Einkommen, Kontostände

Physische Merkmale

  • Geschlecht, Haut-, Harr-, Augenfarbe, Statur, Kleidergröße

Kenn-Nummern

  • Identifikationsnummer, Personalausweisnummer, Sozialversicherungsnummer

Besitzmerkmale

  • Fahrzeug-, Immobilieneigentum, Grundbucheintrag

Onlinedaten

  • Standortdaten, IP-Adresse, E-Mail-Adresse, Cookie-Kennung

Gesundheits-Informationen

  • Genetische Daten, Krankendaten

Werturteile

  • Schul- und Arbeitszeugnisse

Allgemeine Personendaten

  • Name, Alter, Geburtsdatum, Anschrift, Familienstand

 

Siehe auch Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) § 46 Abs. 1 https://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_2018/__46.html .

Freitag, 13. März 2020

FRITZ!Box - Telefonate mitschneiden

Möchte man Telefonate aufzeichnen, geht dies anstatt mit speziellen Apps auch z.B. mit einer AVM FRITZ!Box mit Anrufbeantworter.


Mit einer FRITZ!Box und der Anrufbeantworter Funktion, ist es mit Hilfe einer Dreierkonferenz möglich Telefonate mitzuschneiden. Hierfür muss man dann nur die konfigurierte Rufnummer zu einer Konferenz hinzufügen.

Verfügt man noch über eine zusätzliche Rufnummer, lässt sich diese Funktion fest konfigurieren.

Folgende Einstellungen sind vorzunehmen:
  • Der Anrufbeantworter muss auf die ausgewählte Nummer reagieren "sofort annehmen".
  • Aufnahmelänger auf "Keine Zeitbegrenzung" setzen.
    • Die Aufnahmen landen dann im MP3 Format auf dem internen Speicher der FRITZ!Box.

Wichtig: Man muss natürlich seinen Gesprächspartner erst um Einverständnis bitten, ansonsten ist dies ein Verstoß gegen die DSGVO Art. 4 Nr.1, da personenbezogene Daten verarbeitet werden. Siehe auch Telekommunikationsgesetz (TKG) § 88 Fernmeldegeheimnis.

Samstag, 29. Dezember 2018

Amazon Alexa - Persönliche Sprachdaten löschen

Das Computer-Magazin c’t berichtet in der aktuellen Ausgabe über einen Alexa-Datenschutzskandal. Amazon hatte Daten an einen falschen Kunden im Zuge der Auskunftspflicht nach DSGVO versendet. Siehe auch https://www.heise.de/select/ct/2019/01/1546323197251453 .

Wie lassen sich die Alexa Sprachdaten löschen?

Unter der folgenden URL kann man die Sprachdateien jederzeit überprüfen und löschen:
Hier werden alle Sprachaufnahmen chronologisch aufgelistet und lassen sich einzel oder komplett löschen. Alternativ geht auch der Weg über das "Amazon" Menü auf der rechten Seite (Mein Konto => Inhalte und Geräte => Alexa-Datenschutz).