Donnerstag, 24. September 2020

Linux - Anzeigen des TIMESTAMP in der history mit Hilfe von HISTTIMEFORMAT

Ruft man die history (Verlauf über die Befehlszeile) auf, werden normalerweise die Befehle mit #ID und der Befehl selber angezeigt. Es kann aber vorteilhaft sein, den Zeitstempel zusammen mit dem Befehl anzuzeigen.


Umgebungsvariable HISTTIMEFORMAT

HISTTIMEFORMAT in der ~/.bashrc mit dem folgenden Inhalt setzen:

HISTTIMEFORMAT="%F %T "

Hinweis: Der Zeitstempel kann nicht rückwirkend gesetzt, er wirkt sich nur auf die neu hinzugefügten Befehle aus!

 

Sonntag, 13. September 2020

Linux - PDF Dokumente zusammenfügen / Merge PDF files

Mit Hilfe von poppler-utils ist es möglich per Kommandozeile PDF  Dokumente in andere Formate umzuwandeln zu manipulieren oder auch zusammenfügen.

Installation (wenn Paket noch nicht vorhanden):
sudo apt-get install poppler-utils

Mit dem Befehl pdfunite ist das das Zusammenfügen von PDF Dateien per Kommandozeile ein Kinderspiel:
pdfunite Datei1.pdf Datei2.pdf AusgabeDatei.pdf

Weitere nützliche Tools:

  • pdftotext - Entnahme von Text
  • pdftoppm - Umwandlung von PDF nach PPM/PNG/JPEG
  • pdfimages - Entnahme von Bildern

Detailierte Infos zur Verwendung unter https://wiki.ubuntuusers.de/poppler-utils/.

Hinweis: Auch unter Windows ist eine Verwendung zum Beispiel mit Hilfe des Windows-Subsystem für Linux (WSL) möglich.

Freitag, 11. September 2020

Windows-Subsystem für Linux (WSL) - Installation

Mit Hilfe des Windows-Subsystem für Linux (WSL) können die enthaltenen Anwendungen des Ubuntu Images nativ unter Windows ausgeführt werden.

Damit eine Installation erfolgen kann, muss zuvor das optionale Feature „Windows-Subsystem für Linux“ aktiviert werden. 

Dies geht am schnellsten über den folgenden PowerShell (als Administrator ausführen) Befehl:

Enable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName Microsoft-Windows-Subsystem-Linux

Alternativ geht dies auch per GUI:

Start Menu öffnen und nach "OptionalFeatures" suchen:

"Windows Subsystem für Linux" auswählen => "OK" klicken

Danach muss der PC neugestartet werden!


Anschließend können per Microsoft Store die folgenden Versionen installiert werden.

Hierfür kann man einfach nach "Ubuntu" suchen oder die nachfolgenden Links aufrufen:

Ubuntu 16.04 LTS: https://www.microsoft.com/de-de/p/ubuntu-1604/9pjn388hp8c9
Ubuntu 18.04 LTS: https://www.microsoft.com/de-de/p/ubuntu-1804/9n9tngvndl3q
Ubuntu 20.04 LTS: https://www.microsoft.com/de-de/p/ubuntu-2004/9n6svws3rx71

Weitere Informationen gibt es im Ubuntu Wiki: https://wiki.ubuntu.com/WSL


Montag, 7. September 2020

Linux - Netzwerkverbindung bzw. Erreichbarkeit von Ports testen

Mit der Hilfe von netcat lassen sich TCP/UDP Verbindungen bzw. Erreichbarkeit von Ports unter Linux testen.

Netcat ist in der Regel bereits vorinstalliert, kann ansonsten per netcat-openbsd installiert werden.

Netcat hat zwei Modi

  • Server: nc -l lokalport (nc -l 1234)

Netcat lauscht auf dem angegebenen Port für unbegrenzte Zeit auf eine eingehende Verbindung. 

  • nc 127.0.0.1 1234

Wurde eine Verbindung aufgebaut und wieder geschlossen wurde, beendet sich Netcat.

  • Client: nc zielserver zielport (nc -vz 192.168.1.110 80)

Mit der IP-Adresse 192.168.1.110 und dem Port 80 soll sich Netcat verbinden. In dem Client-Modus muss auf dem Zielrechner und -port schon eine Server-Anwendung warten, andernfalls beendet sich Netcat mit einem Fehler.


Hinweis: Funktioniert natürlich nur, solange keine Firewall zwischen den jeweiligen Netzwerken der Systeme die Verbindungen blockiert!

Wichtige Parameter:

  • -v  => aktiviert ausführlichere Ausgaben
  • -z  => nc scannt nur nach lauschenden ("listening") Diensten (Portscan)
  • -l  => nc wartet auf eingehende Verbindungen ("listen")

Auch ein simpler Dateitransfer ist möglich, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Netcat#Einfaches_Dateikopieren.

Auch ein einfacher Portscan ist mit netcat möglich:

nc -zv localhost 20-23

Siehe auch Liste der standardisierten Ports https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_standardisierten_Ports.

  • 22 - TCP/UDP => Secure Shell (SSH) wird für verschlüsselte Fernwartung und Dateiübertragung genutzt (scp, sftp) sowie für getunnelte Portweiterleitun.