Montag, 20. Mai 2019

Mobilfunk - Bewegungsdatenerfassung deaktivieren bei o2 und Telekom

Die Mobilfunkanbieter o2 (Telefónica Deutschland) und Telekom (Motionlogic) erfassen die Bewegungsdaten der Mobilfunkkunden. Diese werden dann weiterverarbeitet und daraus Bewegungsprofile erstellt.

Nach den gesetzlichen Vorgaben werden diese Daten anonymisiert, so das keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich ist.

Was genau kann man jetzt mit diesen Daten anfangen?

"Die Motionlogic GmbH nutzt die anonymen Daten, um hieraus zum Beispiel Hochrechnungen über Verkehrsflüsse zu erstellen."
Für die Datenanalysen werden drei Vertragsattribute
  • Altersgruppe (10-Jahres-Schritte)
  • Geschlecht
  • Postleitzahl (erste 4 Stellen)
Quelle: Telekom Deutschland GmbH

Beide Unternehmen bieten die Möglichkeit diesem zu wiedersprechen:

Donnerstag, 16. Mai 2019

Amazon - Protokollierung kürzlich angesehender Artikel ausschalten

Auf der folgenden Seite https://www.amazon.de/gp/history/ref=sv_ys_0 listet Amazon einen detaillierten Verlauf von kürzlich angesehenen Artikeln auf.

Diese Historisierung lässt sich nach klicken auf die Schaltfläche "Ändern" ausschalten. Anschließend kann man die bisherige Statistik durch klicken auf "Alle Artikel aus der Ansicht entfernen" löschen.



Sonntag, 5. Mai 2019

Playstation Classic - Mehr Spiele dank BleemSync

Nachdem der Preis für die Playstation Classic auf ca. 39,95 EUR für die Retrokonsole gesunken ist, habe ich nach langem hin und her mir diese doch zugelegt.


Die Gründe für das lange Überlegen, waren die Kritiken für die schlechte Umsetzung seitens Sonys. Darunter fällt zum einen die Spieleauswahl an sich, dem Mischen von PAL und NTSC Versionen oder der teilweise furchtbaren Emulation der Spiele. Sony verwendet eine angepasste Version des Emulators PCSX ReARMed.

Immerhin gib es mit "BleemSync" die Möglichkeit die Playstation Classic zu „modifizieren“. Es lassen sich so gut wie alle vorhandenen Playstation Spiele abspielen und auch die Emulation kann angepasst werden. 

Aus meiner Sicht  fehlen viele tolle Spiele wie zum Beispiel:

 


Da die Playstation Classic die Controller per USB verbindet, kann man mit einer USB-Tastatur am Controllerport durch drücken der Ecs-Taste (während man sich in einem Spiel befindet) auf das Menü des Emulators zugreifen. Hier lassen sich weitere Einstellungen vornehmen, wie z.B. die Umstellung von PAL (Bildübertragungsrate von 25 Vollbildern pro Sekunde) zu NTSC (29,97 Vollbilder pro Sekunde).
Des weiteren lassen sich in dem Menü auch Spielstände speichern, Scanlines einschalten und Grafikfilter aktivieren. Unter „PCSX Menu | Options | Restore default config” kann man alle Werte wieder zurücksetzen.

Damit wir jetzt die Playstation modifizieren können, benötigt man folgendes:


1. USB Stick formatieren und BleemSync herunterladen

Hinweis: Nicht alle USB Sticks funktionieren, mit den folgenden hatte ich Erfolg: SanDisk Ultra Flair und SanDisk Cruzer Fit
  • Den USB-Stick in FAT32 formatieren und in "SONY" umbenennen.
  • Bleemsync herunterladen (wenn noch nicht passiert), die Datei entpacken und diese dann auf den USB-Stick kopieren.


2. BleemSync installieren

  • Jetzt den USB Stick in den 2. USB Port stecken. Wichtig: Alle Kabel (Strom, HDMI usw.) vorher abklemmen.
  • Im Anschluss jetzt das Strom (Micro USB-Kabel) anschließen und warten bis die orange LED beim Power Schalter aufleuchtet.
  • Anschließend muss der Power Button gedrückt werden, die Konsole versucht jetzt mahrmals zu starten. Nach dem erfolgreichen Manipulieren der Konsole, erscheint die folgende Meldung "The inital hack is now complete!".
  • Die Playstation Classic schaltet sich nach kurzer Zeit wieder aus und die LED leuchtet wieder orange auf.

Um zu überprüpfen, ob BleemSync erfolgreich installiert wurde, kann man die Playstation Classic noch mal neustarten. Sieht man folgendes Auswahlmenü, hat alle geklappt.


3. Neue Spiele hinzufügen

Hinweis: Es dürfen nur Spiele auf die Playstation Classic kopiert werden, wenn es sich um eine Sicherheitskopie handelt. Die Spiele müssen im Original vorhanden sein!
  • Jetzt müssen wieder alle Kabel von der Playstation Classic entfernt werden. Nur noch das USB-Kabel und der USB-Stick dürfen an der Playstation Classic angeschlossen sein. Das USB-Kabel muss jetzt mit dem PC verbunden werden.
  • Wenn wieder die orangene LED leuchtet, kann die Playstation Classic angeschalten werden. Danach sollte man ca. 1min warten, bis die folgenden URL im Browser aufgerufen werden kann http://www.bleemsyncui.com/ bzw. http://169.254.215.100:5000/ .
Anschließend sollte jetzt die folgende GUI angezeigt werden, in man die neuen Spiele hinzufügen kann:

Hinweis: Mac User benötigen den folgenden Treiber https://joshuawise.com/horndis .

  • Durch ein Klick auf "Durchsuchen" können jetzt die Playstation Dateien (.bin und .cue) hochgeladen werden.
  • Weitere Informationen wie z.B. das Cover werden automatiosch bereitgestellt.
Hinweis: Fehlende ".cue Dateien" kann man auf der folgenden Webseite http://nielsbuus.dk/pg/psx_cue_maker/ generieren lassen. Nur so kann die Playstation Classic das image abspielen.

Anschließend kann man das Spiel durch klicken auf "ADD Game" auf den USB-Stick kopieren.




4. Playstation Classic starten

  • Wurden alle Spiele kopiert, muss jetzt der Powerbutton gedrückt werden. Nun kurz warten, bis wieder die orangene LED leuchtet.

  • Jetzt die Playstation Classic wieder mit dem TV verbinden, starten und das BleemSync Menü auswählen.


Freitag, 12. April 2019

Raspberry Pi-hole - Malware-Schutz fürs Heimnetz

Damit man bei all seinen Geräten (die mit dem Internet verbunden sind) einen Tracking-Schutz hat, kann man Pi-hole verwenden.


Hierfür benötigt man nur einen Raspberry Pi (die Leistung des 1er reicht hier vollkommen aus), ein Gehäuse als Staubschutz, ein Micro-USB-Netzteil mit 2A und eine SD-Karte mit mindestens 2 GByte. Eine SD-Karte mit einer hohen Schreibbelastung wäre zu empfehlen (z.B. Kingston Industrial).

In den Standardeinstellungen blockt der Raspberry Pi mit Pi-hole vorwiegend Tracking- und Adserver. Weitere Listensammlung findet man unter der The Big Blocklist Collection .

Siehe auch CHIP Magazin 08/2018 oder http://bit.ly/Heimnetz-fuer-Profis .

Samstag, 9. März 2019

Online Benutzerkonten schnell und einfach löschen

Vor kurzem habe ich meinen Facebook-Account gelöscht und dank JustDelete.me ging dies ohne dass ich mich lange durch die Einstellungen klicken musste.


Gerade wer sich auch von Amazon, Twitter und Co. verabschieden möchte, muss unter Umständen sehr langen in den Einstellungen Suchen, bis der richtige "Link" zum Löschen gefunden wurde.

JustDelete.me leitet für eine große Anzahl an Web-Diensten jeden mit einem Mausklick an die gewünschte Stelle, damit man seinen Account endgültig löschen kann.

Samstag, 2. März 2019

Screencast mit Windows 10 erstellen

Möchte man einen Screencast (Aufzeichnung) über die Abläufe/Klicks am Rechner machen, gibt es bei Windows 10 die Software "Schrittaufzeichnung".

Zum Starten einfach in der Suchleiste "Schrittaufzeichnung" eingeben und den gefundenen Eintrag anklicken. Nach dem Klicken auf "Neue Aufzeichnung", werden die nachfolgenden Klicks in einer Timeline dokumentiert. Die Aufzeichnung kann mit klicken auf "Aufzeichnung beenden" gestoppt werden.
 


Nach der Aufzeichnung lassen sich alle Screenshots in der Timeline abrufen und es werden auch Systeminformationen mit angezeigt. Dies kann z.B. dann sinnvoll sein, wenn man Fehler am Rechner dokumentieren möchte.




Sonntag, 20. Januar 2019

Raspberry Pi - (CRON) info (No MTA installed, discarding output)” error in syslog

Vor kurzem ist mir aufgefallen, dass in der /var/log/syslog immer wieder folgende Einträge zu finden sind: (CRON) info (No MTA installed, discarding output)

Jan 20 08:40:02 raspberrypi-zero CRON[24406]: (pi) CMD (/home/pi/webcam/webcam.sh)
Jan 20 08:40:04 raspberrypi-zero CRON[24394]: (CRON) info (No MTA installed, discarding output)
Jan 20 08:40:06 raspberrypi-zero CRON[24393]: (CRON) info (No MTA installed, discarding output)
Jan 20 08:40:06 raspberrypi-zero CRON[24392]: (CRON) info (No MTA installed, discarding output)


Linux verwendet einen E-Mail-Dienst zum Senden von Benachrichtigungen an den User (pi). Bei den meisten Linux-Distributionen ist ein Mail-Dienst (einschließlich eines MTA) installiert. Bei Ubuntu bzw. Raspian ist dies nicht per default der Fall..

Mann kann einen E-Mail-Dienst installieren, beispielsweise Postfix, um dieses Problem zu beheben.

sudo apt-get install postfix

Man sollte dann zumindest an den lokalen User (/var/mail/pi) Nachrichten versenden lassen.

Dies geschieht, weil Cron-Jobs eine Ausgabe erzeugen und der Cron-Daemon versucht, diese Ausgabe per E-Mail zu senden. Benötigt man diese Ausgabe nicht, sollte man diese direkt löschen.

crontab -e und > / dev / null 2> & 1 zu jedem Job hinzufügen:

* * * * * deinJob> / dev / null 2> & 1

Montag, 14. Januar 2019

Raspberry Pi Stretch - WLAN vor dem ersten Start konfigurieren

Wie man beim Raspberry Pi vor dem ersten Start die SSH Verbindung aktivieren kann, habe ich in dem Artikel vom Juli 2018 (http://sebastianhemel.blogspot.com/2018/07/raspberry-pi-stretch-lite-installation.html) beschrieben.

Ebenso nützlich ist es vorab die WLAN Konfiguration hinzuzufügen, gerade wenn man den zero Pi verwendet (welcher keinen LAN-Port mehr hat).


Hierfür muss eine Datei mit dem Namen "wpa_supplicant.conf" erstellt werden, welche die WLAN-Konfiguration enthält. Sie muss vor dem ersten Start des Raspberry Pi auf der boot-Partition hinterlegt werden und wird dann in das Verzeichnis "/etc/wpa_supplicant" kopiert.


Die Datei muss den folgenden Aufbau haben (siehe auch http://sebastianhemel.blogspot.com/2017/01/raspberry-pi-wlan-konfiguration-inkl.html):

ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1
country=DE

network={
        ssid="SSID-Name"
        psk="WLAN-Schluessel"
}


Hinweis: In der wpa_supplicant Datei dürfen vor und nach den Gleichheitszeichen keine Leerzeichen angeben werden und der Ländercode muss in Großbuchstaben eingetragen werden. Andernfalls wird der WLAN-Controller automatisch deaktiviert

Eine mögliche Fehlersuche bei Problemen kann mit "sudo wpa_cli status" und "journalctl -u dhcpcd" erfolgen.

Sonntag, 13. Januar 2019

Günstiger Einstieg in die Welt der smarten Lichtsysteme - IKEA TRÅDFRI

IKEA macht den Einstieg mit dem praktischen Set aus einer TRÅDFRI Fernbedienung und einer LED-Lampe sehr leicht. Hiermit kann man die Farbe und Helligkeit (Dimmen) regeln.
Der Funkstandard ist Zigbee Light Link, wobei hier die Lampen als Funkrepeater agieren und sich mit Lampen verschiedener Hersteller kombinieren lassen. TRÅDFRI unterstützt Amazon Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit.

Von IKEA selbst gibt es eine eigene App zur Steuerung der Lampen für Android und iOS.
Hinweis: Um die TRÅDFRI App für die smarte Beleuchtung benutzen zu können, benötigt man den TRÅDFRI Gateway.