Mit dem Befehl ifconfig erhält man eine Auflistung aller verfügbaren Netzwerkschnittstellen:
Für die richtigen Netzwerkeinstellungen (statische oder dynamische IP), siehe Datei /etc/network/interfaces => http://sebastianhemel.blogspot.de/2014/08/raspberry-pi-statische-ip-zuweisen.html
Je nach dem welche Verschlüsselung das Netzwerk hat, muss diese noch in der Datei /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf gepflegt werden:
ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev
update_config=1
network={
ssid="DEINE_SSID"
psk="DEIN_KEY"
scan_ssid=1
id_str="home"
key_mgmt=WPA-PSK
proto=RSN
pairwise=CCMP
group=CCMP
priority=5
}
Nach den erforderlichen Einstellungen sollte die WLAN Schnittstelle deaktiviert werden:
sudo wpa_action wlan0 stop
Danach muss die neue WPA Konfig wieder geladen werden:
sudo ifup wlan0
Nach dem erfolgreichen Starten (es gab keine Fehlermeldung), kann die Verbindung getestet werden:
sudo wpa_cli status
Samstag, 3. Januar 2015
Freitag, 2. Januar 2015
Raspberry Pi - Deutsches Tastaturlayout einstellen
Per default steht die Tastatur des Raspberry Pi auf Englisch.
Dies merkt man z.B. sehr schnell daran, dass die Tasten [Z] und [Y] vertauscht sind :-)
Dies lässt sich aber zum Glück relativ einfach durch RasPi Konfig Tool beheben:
Danach den Eintrag "I3 Change Keypoard Layout" auswählen und im nächsten Dialog die Einstellung "Generic 105-key (Intl) PC" bestätigen.
Jetzt muss man den Eintrag "Other" auswählen um zu der deutschen Belegung zu gelangen.
Im nächsten Schritt muss aus der Liste "German" ausgewählt werden. Die anderen Dialoge können je nach Nachfrage mit "OK" bestätigt werden.
sudo nano /etc/default/keyboard
...
XKBMODEL="pc105"
XKBLAYOUT="de"
...
pi@raspberrypi:~ $ locale
LANG=de_DE.UTF-8
LANGUAGE=
LC_CTYPE="de_DE.UTF-8"
LC_NUMERIC="de_DE.UTF-8"
LC_TIME="de_DE.UTF-8"
LC_COLLATE="de_DE.UTF-8"
LC_MONETARY="de_DE.UTF-8"
LC_MESSAGES="de_DE.UTF-8"
LC_PAPER="de_DE.UTF-8"
LC_NAME="de_DE.UTF-8"
LC_ADDRESS="de_DE.UTF-8"
LC_TELEPHONE="de_DE.UTF-8"
LC_MEASUREMENT="de_DE.UTF-8"
LC_IDENTIFICATION="de_DE.UTF-8"
LC_ALL=
Dies merkt man z.B. sehr schnell daran, dass die Tasten [Z] und [Y] vertauscht sind :-)
Dies lässt sich aber zum Glück relativ einfach durch RasPi Konfig Tool beheben:
sudo raspi-configAnschließend wählt man in dem folgenden Menü den Eintrag "4 Internationalisation Options" oder "4 Localisation Options" aus.
Danach den Eintrag "I3 Change Keypoard Layout" auswählen und im nächsten Dialog die Einstellung "Generic 105-key (Intl) PC" bestätigen.
Jetzt muss man den Eintrag "Other" auswählen um zu der deutschen Belegung zu gelangen.
Im nächsten Schritt muss aus der Liste "German" ausgewählt werden. Die anderen Dialoge können je nach Nachfrage mit "OK" bestätigt werden.
Update 28.08.2019:
Eine Überprüfung der Einstellungen kann mit den folgenden Befehlen erfolgen:sudo nano /etc/default/keyboard
...
XKBMODEL="pc105"
XKBLAYOUT="de"
...
pi@raspberrypi:~ $ locale
LANG=de_DE.UTF-8
LANGUAGE=
LC_CTYPE="de_DE.UTF-8"
LC_NUMERIC="de_DE.UTF-8"
LC_TIME="de_DE.UTF-8"
LC_COLLATE="de_DE.UTF-8"
LC_MONETARY="de_DE.UTF-8"
LC_MESSAGES="de_DE.UTF-8"
LC_PAPER="de_DE.UTF-8"
LC_NAME="de_DE.UTF-8"
LC_ADDRESS="de_DE.UTF-8"
LC_TELEPHONE="de_DE.UTF-8"
LC_MEASUREMENT="de_DE.UTF-8"
LC_IDENTIFICATION="de_DE.UTF-8"
LC_ALL=
Montag, 27. Oktober 2014
Andere Farben bei der Ausgabe von ls verwenden?
Oft kommt es ja vor, dass man sich auf seinem Server per remote (z.B. per putty) von einem anderen Rechner einloggt. Je nach Bildschirm kann es dann vorkommen, dass man bestimmte Zeilen bei der ls Ausgabe auf der Bash nicht mehr lesen kann.
Die Lösung besteht darin, dass man sich die Farben der Ausgabe anpassen kann.
Um die Farbliste zu bearbeiten nutzt man folgenden Befehl, welcher die Standartfarben von Ubuntu in das Homeverzeichnis kopiert. Anschließend können diese Farben nach belieben angepasst werden.
71 #DIR 01;34 # directory
72 DIR 01;34;47 # directory
DIR=directory
01=bold
34=blue (Schriftfarbe)
47=white (Hintergrundfarbe)
Nach Anpassen der Datei kann man mit dem Setzen Umgebungsvariable testen, ob die Ausgabe passend ist (echo $LS_COLORS).
Die Lösung besteht darin, dass man sich die Farben der Ausgabe anpassen kann.
Um die Farbliste zu bearbeiten nutzt man folgenden Befehl, welcher die Standartfarben von Ubuntu in das Homeverzeichnis kopiert. Anschließend können diese Farben nach belieben angepasst werden.
dircolors -p > ~/.dircolorsBeispiel für das oftmals blau hinterlegten Verzeichnisse, welche sich auf einem Notebook-Display oft nur sehr schlecht lesen lassen.
71 #DIR 01;34 # directory
72 DIR 01;34;47 # directory
DIR=directory
01=bold
34=blue (Schriftfarbe)
47=white (Hintergrundfarbe)
Nach Anpassen der Datei kann man mit dem Setzen Umgebungsvariable testen, ob die Ausgabe passend ist (echo $LS_COLORS).
eval "$(dircolors -b ~/.dircolors)"Die Datei ~/.dircolors wird von der ~/.bashrc automatisch ausgewertet und die Farben automatisch gesetzt.
Samstag, 6. September 2014
Raspberry Pi - WLAN WiFi Adapter N
Wenn man Probleme bei seinem WLAN Empfang hat kann es oft vorkommen, dass die verwendeten 2,4 GHz Frequenzen überlastet sind. Daher ist es sinnvoll die 5 GHz Frequenzen zu verwenden.
Der folgende WLAN Adapter funktioniert auch mit dem Raspberry PI:
AVM FRITZ!WLAN USB Stick N
Dieser funktioniert auch ohne aktiven Hub und kann nach der Installation der folgenden Treiber verwendet werden:
sudo apt-get install firmware-linux-freeZum Überprüfen der Installation, kann man sich mit dem folgenden Befehl alle USB Geräte noch mal anzeigen lassen:
dmesg | grep usb
[ 30.510351] usb 1-1.2: USB disconnect, device number 6
[ 31.771478] usb 1-1.2: new high-speed USB device number 7 using dwc_otg
[ 31.914661] usb 1-1.2: New USB device found, idVendor=057c, idProduct=8401
[ 31.914692] usb 1-1.2: New USB device strings: Mfr=16, Product=32, SerialNumber=48
[ 31.914708] usb 1-1.2: Product: FRITZ!WLAN USB Stick N
[ 31.914723] usb 1-1.2: Manufacturer: AVM Berlin
[ 31.914736] usb 1-1.2: SerialNumber: 001C4AFC35E0
[ 32.191512] usb 1-1.2: reset high-speed USB device number 7 using dwc_otg
[ 32.326578] usb 1-1.2: driver API: 1.9.7 2012-12-15 [1-1]
[ 32.326616] usb 1-1.2: firmware API: 1.9.6 2012-07-07
Montag, 25. August 2014
Raspberry Pi - Statische IP zuweisen
Hinweis: Hier geht es zum aktuellen Artikel - https://sebastianhemel.blogspot.com/2017/01/raspberry-pi-wlan-konfiguration-inkl.html .
Der Raspberry Pi ist ein kleiner Einplatinencomputer. Als Betriebssystem kommen in der Regel angepasste Linuxdistributionen zum Einsatz, die die ARM-Architektur unterstützen.
Daher ist es für Linux erfahrene Benutzer in der Regel relativ einfach den kleinen Computer zu konfigurieren.
Mit den folgenden Kommandos lässt sich eine statische IP Adresse zuweisen, welche zum Beispiel für den Zugriff per SSH sehr wichtig ist.
Die Zeile #iface eth0 inet dhcp wurde auskommentiert, damit keine automatische IP Adressen Zuweisung über den Router erfolgt.
Die IP-Adresse für LAN ist 192.168.199 und für WLAN 192.168.99.
sudo /etc/init.d/networking stop
sudo /etc/init.d/networking start
Alternativ kann auch ein Reboot des Betriebssystems erfolgen.
Der Raspberry Pi ist ein kleiner Einplatinencomputer. Als Betriebssystem kommen in der Regel angepasste Linuxdistributionen zum Einsatz, die die ARM-Architektur unterstützen.
Daher ist es für Linux erfahrene Benutzer in der Regel relativ einfach den kleinen Computer zu konfigurieren.
Mit den folgenden Kommandos lässt sich eine statische IP Adresse zuweisen, welche zum Beispiel für den Zugriff per SSH sehr wichtig ist.
Die Zeile #iface eth0 inet dhcp wurde auskommentiert, damit keine automatische IP Adressen Zuweisung über den Router erfolgt.
Die IP-Adresse für LAN ist 192.168.199 und für WLAN 192.168.99.
sudo vi /etc/network/interfaces
Anschließend muss der Netzwerkdienst neu gestartet werden.auto lo iface lo inet loopback #iface eth0 inet dhcp iface eth0 inet static address 192.168.1.199 netmask 255.255.255.0 gateway 192.168.1.1 allow-hotplug wlan0 iface wlan0 inet manual wpa-roam /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf #iface default inet dhcp iface default inet static address 192.168.1.99 netmask 255.255.255.0 #network 192.168.1.0 #broadcast 192.168.1.255 gateway 192.168.1.1
sudo /etc/init.d/networking stop
sudo /etc/init.d/networking start
Alternativ kann auch ein Reboot des Betriebssystems erfolgen.
Montag, 3. Februar 2014
Erreichbarkeit von Webseiten oder Servern mit wget überpfüfen inkl. E-Mail Versand
Mithilfe der Spider Funktion kann man mit wget überprüfen, ob eine Webseite oder auch ein Server auf einem bestimmten Port erreichbar ist.
Aufbau von wget:
Mit dem Programm wget kann man direkt aus einem Terminal (shell) Dateien von FTP- oder HTTP-Servern herunterladen.
wget -q --spider http://tomcat.testserver.de:8080/
oder
wget -q --spider http://www.testserver.de/index.html
-q, --quiet Verhindert dass wget Informationen auf der Konsole ausgibt.
-spider Spider-Modus eingeschaltet. Prüfe ob die Datei auf dem Server existiert.
Aufbau von sendmail:
Sendmail ist auf den meisten Unix System vorinstalliert und man somit direkt E-Mails über die Konsole versenden.
/usr/sbin/sendmail -v mailme@testserver.de < /home/user/test_apach.mail
In der Datei "/home/user/test_apach.mail" befindet sich der Betreff und der Inhalt der E-Mail:
Subject: Apache - Down!
Beispiel Dateien, welche mit Hilfe eines Cron-Jobs z.B. alle 5min aufgerufen werden können:
test_server.sh:
Aufbau von wget:
Mit dem Programm wget kann man direkt aus einem Terminal (shell) Dateien von FTP- oder HTTP-Servern herunterladen.
wget -q --spider http://tomcat.testserver.de:8080/
oder
wget -q --spider http://www.testserver.de/index.html
-q, --quiet Verhindert dass wget Informationen auf der Konsole ausgibt.
-spider Spider-Modus eingeschaltet. Prüfe ob die Datei auf dem Server existiert.
Aufbau von sendmail:
Sendmail ist auf den meisten Unix System vorinstalliert und man somit direkt E-Mails über die Konsole versenden.
/usr/sbin/sendmail -v mailme@testserver.de < /home/user/test_apach.mail
In der Datei "/home/user/test_apach.mail" befindet sich der Betreff und der Inhalt der E-Mail:
Subject: Apache - Down!
Beispiel Dateien, welche mit Hilfe eines Cron-Jobs z.B. alle 5min aufgerufen werden können:
test_server.sh:
#!/bin/bash # # (c) Sebastian Hemel #### #Dieses Script ruft eine Datei auf, um zu sehen ob der Apache oder Tomcat noch laeuft #### ### apache_webserver ### if wget -q --spider http://www.simply-eat.de/test.txt then echo "Apache: is - UP" else echo "Apache: is - DOWN!" /usr/sbin/sendmail -v mailme@testserver.de < /home/user/test_simplyeat.mail fi #### tomcat_1 #### if wget -q --spider http://www.simply-eat.de:8080/ then echo "tomcat_1: is - UP" else echo "tomcat_1: is - DOWN" /usr/sbin/sendmail -v mailme1@testserver.de < /home/user/webtest/tomcat1.mail /usr/sbin/sendmail -v mailme2@testserver.de < /home/user/webtest/tomcat1.mail fi exit
Donnerstag, 28. November 2013
Java - jar Datei starten inkl. Log Datei
Anbei ein kleines Bash Script, mit dem meine JAR Datei starten kann und gleichzeitg auch alle Ausgaben in eine Log-Datei geschrieben werden.
#!/bin/bash DATE=`date +%Y%m%e_%H%M` LOGDIR="logs" BCKFILE="log_"$DATE".txt" if [ ! -d $LOGDIR ] then mkdir $LOGDIR fi if [ -f log.txt ] then cp -v log.txt $LOGDIR"/"$BCKFILE fi java -jar xyz.jar 2 > &1 > log.txt &
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